ÜBER MICH

Über mich – „Ich bin Trainer und Motivator

Ich, Stefan, schreibe diese Zeilen – in einem Potsdamer Cafe`. Ich möchte Sie auf meine (Lebens)Reise – auf eine längere Wanderung mitnehmen, um mit Ihnen die wichtigsten und einprägsamsten Erlebnisse meines Lebens zu teilen. Es handelt sich um eine Reflexion des Entstehungsprozesses meiner heutigen Arbeit als Trainer und Coach.

Jugend

Ich hatte das Glück, zu einer Zeit aufzuwachsen, in der Sport und Bewegung im Kindesalter noch einen höheren Stellenwert hatten als heute. So lernte ich relativ schnell Schwimmen, noch vor Schulbeginn. Das war der Grundbaustein meiner sportlichen Reise. Es folgten weitere Stationen in verschiedenen Sportarten: Tischtennis, Tauchen, Judo, Hand- und Fußball, Sportschießen, Leichtathletik und ein wenig Kampfsport. Aber auch die Aktivitäten bei der freiwilligen Feuerwehr hatten sportlichen Charakter.

Learnings

So lernte ich bereits in frühen Jahren relativ schnell Entscheidungen zu treffen. Ich spürte anscheinend schon damals, dass „eintönige“, gewohnte und progressionslose Aktivitäten nicht meinem Naturell entsprechen. Wachsen, anpassen, reagieren. Progression bedeutet, ständig Neues zu erfahren – für mich eine erstrebenswerte Eigenschaft auch für das spätere Leben – auch Abseits vom Sport. Diese ersten Erfahrungen machten mein Leben nach und nach zu einem Abenteuer. Zudem war und ist das Training/der Sport für mich eine Tätigkeit, die neben vielen sozialen, mentalen und körperlichen Vorzügen auch immer ein direktes greifbares Resultat zurückgibt, aus dem ich lernen kann. 

Anfänge

Mit dreizehn änderte sich mein Umfeld. Ich fand den Weg zum Muskeltraining und verliebte mich schlagartig in diese Sportart. Anfangs trainierte ich ohne Gewichte nur mit dem reinen Körpergewicht. Das war die perfekte Grundlage, den eigenen Körper wahrnehmen zu lernen. Mein damaliger Sportlehrer erkannte mein Talent. Nach einiger Zeit durfte ich dann auch mit Gewichten trainieren.

Das äußere Erscheinungsbild änderte sich und der Kraftsport machte mich auch in den leichtathletischen Disziplinen im Schulsport besser. Vor allem im Sprint, den Sprung- und Wurfdisziplinen. So nahm ich mit der Zeit an zahlreichen schulischen und außerschulischen Wettkämpfen teil. Die erste Erkenntnis, die ich daraus zog war: „Willst du voran kommen, musst du regelmäßig trainieren und lernen.“ 

Neue Lebensphase

Nach der Schulzeit war ich auf mich allein gestellt. Wie fast alle zu dieser Zeit, war auch ich inspiriert von Schwarzenegger und Stallone. Teilweise trainierte ich bis zu 15 Stunden die Woche. Ich musste mir ständig dumme Sprüche von meinen Mitschülern anhören, aber das war mir egal, so stärkte ich zugleich mein Selbstbewusstsein. Ich trainierte hart und ging an meine körperlichen Grenzen – zumindest fühlte es sich jedes Mal so an. Dennoch die Resultate waren nicht die, die ich erwartet hatte. Keine Frage ich machte Fortschritte, aber der Aufwand war gefühlt größer als der Erfolg. 

Zudem tauchten mit der Zeit immer wieder kleinere Verletzungen auf. Ich fing an, einiges zu hinterfragen und beschäftigte mich intensiv mit der Anatomie und der Biomechanik des Menschen aus evolutionsgeschichtlicher Perspektive. Ich merkte das sind zwei Welten, die zusammengehören. Der Forscher in mir fing an, sich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich wollte vor allem im wissenschaftlichen Sinne verstehen – wie Bewegung nicht nur in der Theorie – sondern in Kombination im Training und im Alltag funktioniert. So brachten mich Beobachtungen an Neugeborenen und Kindern, im Ballet, im Yoga sowie im Spitzen- und Breitensport, so wie an mir selbst auf die Spur menschlicher Bewegungsintelligenz. Diese Verbindung, funktionelle Anatomie und richtige biomechanische Bewegung half mir, mich wieder schmerzfrei und mit Freunde zu bewegen. Seitdem orientiere ich mich an den Erfolgsrezept(en) der Natur menschlicher Bewegung. 

Fortschritt

So begann ich mich noch mehr für die menschlichen Bewegungsabläufe zu interessieren und tauschte mich mit anderen Athleten aus. Ich wollte wissen, wie sie trainierten und ihren Körper einsetzten. Aber auch außerhalb des Sports blieb mein Auge wachsam. So war das Erste, was mir auffiel, dass ungewöhnlich viele Menschen mit denen ich mich austauschte, Schmerzen mit oder ohne Sport hatten.  Mir wurde bewusst, welch unglaubliches Potenzial in unseren Muskeln steckt. Früher/teilweise auch heute noch haben ja einige über die Muskeln gelacht. Wer kräftige oder dicke Muskeln hat, hat nichts im Kopf. Heute weiß die Medizin eines: Muskeln helfen, gesund und klug zu werden und gesund und klug zu bleiben. So sind sie u.a. kluge Bewegungsermöglicher, Fettverbrennungskraftwerke und körpereigene Hausapotheke in einem.  

Neben den physischen Komponenten (Kraft, Ästhetik, Gesundheit), liebe ich auch die positiven mentalen Nebeneffekte des Trainings. Körperliches Training egal für welches Ziel, ist als „Lehrmeister“ für das gesamte Leben zu sehen. Das Training lehrte mich, im richtigen Moment Emotionen zu unterdrücken und eine Entscheidung zu treffen. Nämlich nicht aufzuhören, sondern weitere 5 Wiederholungen durchzuführen oder weitere Kilometer zu laufen. Auf diese schnelle Entscheidungsfähigkeit kann ich jetzt auch außerhalb des Sports vertrauen. 

Abseits des Sports

So half mir der Sport auch private Herausforderungen durch Anpassungen zu meistern. Nach einem Beziehungsaus, nutzte ich die Zeit zur Selbstfindung. Ich setzte mir neue Ziele. Ohne meine Trainingsvergangenheit wäre ich im beruflichen und privaten Leben stehen geblieben. Das ständige Streben nach Progression hat auch außerhalb des Sports für mich einen hohen Stellenwert, denn meine Veränderungen wirkten sich meist auf „negative“ vergangene Erfahrungen (Verletzungen, Beziehungsaus etc.) aus. Kurzum: „Man will es sich und anderen beweisen“. Letztendlich kann alles vermeidlich Negative auch etwas Positives auslösen. 

Trainerkarriere

Meine Trainerkarriere begann ich 1997 und machte mich 2003 selbstständig. Ich absolvierte zahlreiche Aus- und Weiterbildungen und lernte gute Ausbildungsinstitute von weniger guten zu unterscheiden. Um kaufmännisch gut aufgestellt zu sein, ließ ich mich zum Fitness- Fachwirt ausbilden.

Schließlich fand ich meinen Mentor und machte meinen Master-Personal-Trainer beim Dr. Gottlob-Institut. Ich bildete und bilde mich seitdem in verschiedenen Fachbereichen weiter. Denn erst kombinierte Sichtweisen aus der Anatomie und Biomechanik, aus der Trainingslehre und der Sportpraxis, aus der Medizin der Physiotherapie und dem Leistungssport liefern verwertbare Instrumente, mit denen die unterschiedlichsten Zielsetzungen präzise, effektiv, schnell und auf sicherem Niveau angegangen und erreicht werden können. 

Seitdem versuche ich alles, was ich erlebe und lerne, in einem Gesamtkontext zu sehen. Für die tägliche Arbeit als Trainer im therapeutischen Bereich zum Beispiel ein entscheidender Vorteil. Hier ein praktisches Beispiel, bei einem Klienten mit einem Meniskusproblem beschäftige ich mich nicht nur mit dem Riss im Meniskus, sondern auch damit, wie  die Klientin/der Klient sich bewegt. So kann ich Fehlbelastungen erkennen, denjenigen darauf hinweisen, und entsprechend betreuen. 

Motivation

Abseits des Sports lese ich gerne interdisziplinär, um neue Ideen zu sammeln. Mich zu motivieren und mir neue Ziele zu setzen. Als Autor schreibe trainingstherapeutische Texte und beschäftige mich mit der Psychologie des Menschen. Nicht um die Menschen zu therapieren, sondern mich selbst und die Umwelt besser zu verstehen. Denn ich glaube an die Weiterbildung des eigenen Charakters, er ist für ein glückliches und gesundes Leben notwendig. Selbstreflexion seiner eigenen Vergangenheit ist ein wichtiger Schritt. Ein Niederschreiben ordnet die Gedanken, Erfahrungen und Wünsche und ermöglicht eine Verarbeitung. Nur so ist auch mentale Progression möglich.